Kann Psyche krank machen?
Schon im Volksmund heißt es, „dass etwas im Magen liegt“, oder „ etwas auf den Magen geschlagen hat“. Auch der Ausdruck: „Es geht einem etwas an die Nieren“, ist weitläufig bekannt. Ist also jedes körperliche Symptom das Ergebnis eines psychischen Konfliktes? Hat unser Unterbewusstsein eine derartige Macht, dass sie uns sogar krank machen kann?
Eine eigene Wissenschaft, die Psychoneuroimmunologie untersucht seit einigen Jahren verstärkt den Zusammenhang zwischen Psyche und Immunsystem. Sie kommt zu folgendem interessanten Ergebnis: Das was ein Mensch fühlt und denkt, hat eine direkte Auswirkung auf die inneren Organe und das Immunsystem. Das bedeutet: Innere Anspannung, ungelöste Probleme und Konflikte machen den Körper krank. Dr. Rüdiger Dahlke formuliert es in seinem Buch „Krankheit als Sprache der Seele“ mit dem Satz: „ Das Krankheitssymptom will „außen“ darauf hinweisen, dass etwas „innen“ nicht in Ordnung ist“. Durch die Schulmedizin werden häufig nur die Krankheitssymptome behandelt – die Seele bleibt unbehandelt. Allerdings wird inzwischen auch von immer mehr Medizinern erkannt, dass Selbstliebe, seelische Ausgeglichenheit und Lebensfreude zur Gesundheit erheblich beitragen.
Auch Myasthenie-Betroffene sollten ihre Erkrankung nicht als „Feind“ sehen, der vernichtet oder ignoriert werden muss, bzw. sollte.
Mehr Wissenswertes zu diesem Thema können Sie in dem Informationsheft „ Myasthenie und Psyche“ , dass durch die DMG-Geschäftsstelle zu erhalten ist, erfahren und nachlesen.